In 17 Kleingruppen setzen sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit der Frage auseinander, wie das Schulareal in eine „Essbare Schule“ verwandelt werden kann. Dabei kooperieren einige Arbeitsgruppen auch mit der Stadt Enns.
Bisher war ein besonderer Höhepunkt des Projekts der Startworkshop mit Sigi Tatschl, dem Begründer der Idee der „Essbaren Gemeinde“. Tatschl gab den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wertvolle fachliche Inputs zu den Möglichkeiten essbarer Gehölze. Zudem besuchte die Projektgruppe die Pilotgemeinde „Essbare Gemeinde Kirchberg am Wagram“, um sich vor Ort, betreut von Naturvermittlerinnen, über das Konzept zu informieren.
Nach der thematischen Einführung definierten die Lernenden ihre Interessensgebiete und bildeten entsprechende Arbeitsgruppen. Der nächste Schritt besteht nun darin, die einzelnen Miniprojekte zu planen und ein schrittweises Umsetzungskonzept für die Schule zu erarbeiten. Parallel dazu wird auch in der Stadt Enns exemplarisch an einigen Orten die Idee der „Essbaren Stadt“ umgesetzt, wobei die Gruppen tatkräftig unterstützen. Die ersten umfangreicheren Pflanzmaßnahmen sind für den Herbst geplant.
Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie praxisnaher Unterricht und nachhaltige Ideen Hand in Hand gehen können.