Mehr als 50 SchülerInnen und LehrerInnen der HLBLA St. Florian und ihrer Partnerschulen aus Polen, Tschechien und Italien trafen sich Ende September in Südtirol. Gemeinsam arbeiteten sie am ERASMUS+ Projekt „Wildes Europa –Biodiversität in Natur- und Kulturlandschaften“. Bei sommerlichen Temperaturen wurden unterschiedliche Landschaften vom Biotop in der Nähe der Partnerschule bis zu den Gipfeln der Dolomiten erkundet, um die Biodiversität der Region kennenzulernen.

U.a. besichtigten die Teilnehmer in Villnöss das Naturparkhaus. Dort erfuhren sie vieles über den Naturpark Puez Geisler und ein Projekt zur Wiederaufwertung alter Rassen, wie dem Brillenschaf und des Grauviehs, das unter dem Namen „Geisler Rind“ seine Abnehmer findet.

Weitere Exkursionsziele waren der Niederhof im Martelltal, die Region um Castelfeder oder das Weißhorn, wo mehrere Arbeitsstationen zu den Themen Kulturlandschaften und Naturlandschaften, Baumgrenzen und Waldgrenzen vorbereitet waren. Ebenfalls auf dem Besichtigungsprogramm standen die Eislöcher oder der „Grand Canyon“ Südtirols: die Bletterbachschlucht. Bei einer geologischen Führung erlebten die Teilnehmer, welche Kraft das Wasser in Jahrtausenden entfaltet hat und wie es sich im Laufe von 240 Mio. Jahren durch den Berg gefressen hat.

Das ausgesprochen spannende und abwechslungsreiche Programm zeigte sehr anschaulich das Spannungsfeld Naturschutz-Landwirtschaft-Tourismus.

Wer mehr über dieses Erasmus+ Projekt erfahren möchte, kann sich auf der Projektwebseite https://wildeseuropa.com informieren.